Dach selber planen – mit dem Plan7Architekt

Der Plan7Architekt bietet Privatpersonen ohne Vorkenntnisse die optimale Möglichkeit das eigene Dach zu planen und sich das Ergebnis in 3D visualisieren zu lassen. Mit nur wenigen Mausklicks erstellen Sie Ihre eigene Dachkonstruktion. Die integrierte Dachfunktion erkennt automatisch Dachkonturen und hilft Ihnen dabei Ihr Dach nach Ihren Vorstellungen zu erstellen. Im Anschluss lässt sich das Dach nach Ihren Wünschen verändern und die Anordnung von Dachgauben, Terrassen und Dachfenstern planen.

Mit dem 3D CAD Archtiekt lassen sich natürlich auch alle anderen Teile des Hauses, sowie Garten und Inneneinrichtung realistisch planen und konstruieren. Die auf moderner Technologie basierende Software ermöglicht Ihnen eine schnelle Planung, individuelle Gestaltung und überzeugende Präsentation ihrer Ideen am Computer. Die 3D-Modelle Ihrer Bauvorhaben sind frei begehbar und erzeugen durch realistische Spiegelungen und Schattenwürfe einen erstaunlich wirklichkeitsnahen Eindruck.

Die Grundrisserstellung ist denkbar einfach und durch die Integration moderner Möbelobjekte lässt sich die komplette Inneneinrichung modellieren und nach Ihren Wünschen gestalten. Diverse Konstruktionshilfen und Zusatzfeatures ermöglichen Ihnen die einfache und realistische Planung und Konstruktion jedes Bauvorhabens. Ob Altbausanierung, Modernisierung oder Neubau: Unser Programm hilft Ihnen dabei, all Ihre Ideen einfach und schnell in die Tat umzusetzen.

Der Plan7Architekt wurde speziell für Privatleute ohne große Vorkenntnisse entwickelt und es ist daher kein Ersatz für einen professionellen Architekten. Es ist eher eine Ergänzung zu ebendiesem Architekten zu sehen, sodass Sie von Ihrem eigenem Pc aus noch zusätzliche Planungen am Haus vornehmen können.

Haben Sie noch weitere Fragen? Dann kontaktieren Sie uns doch einfach unter folgender Telefonnummer: 0 561 473 952 16. Unsere netten Mitarbeiter beantworten Ihnen gerne all Ihre Fragen.

Der Aufbau eines Daches

Mit einem Dach sind Häuser nach oben abgegrenzt. Man kann zwischen zwei verschiedenen Dachformen unterscheiden: Flache Dächer und Dächer, die eine Neigung haben (Steildach). Flache Dächer sind jedoch nicht komplett flach, sondern können eine Neigung aufweisen, die bis zu 25 Grad erreichen kann. Haben flache Dächer eine höhere Neigung, werden sie auch Pultdächer genannt. Aufgebaut ist ein Dach in zwei Teilen: Neben der Grundkonstruktion bildet die Abdeckung das eigentliche Dach.

Die Dachkonstruktion und der Dachaufbau

Für die Konstruktion eines Daches wird auch der Begriff Dachstuhl häufig verwendet. Der Dachstuhl besteht in der Regel komplett aus Holz und setzt sich aus Pfetten, Kehlbalken und einzelnen Latten zusammen.
Insgesamt kann zudem zwischen ein- und zweischaligen Dächern unterschieden werden. Ein Dach, das einschaligist, ist nicht belüftet. Deshalb wird es auch häufig als Warmdach bezeichnet, da sich immer Sommer dort Hitze anstaut. Die meisten Flachdächer sind Warmdächer. Im Gegensatz dazu gibt es zweischalige Dächer, die auch als Kaltdächer bezeichnet werden. Im Gegensatz zum Warmdach sind diese Dächer belüftet und die Luft kann gerade im Sommer gut zirkulieren. Auch die Luftfeuchtigkeit ist bei Kaltdächern ausgewogener, so dass man sich dort im Sommer länger aufhalten kann.

Die verschiedenen Möglichkeiten ein Dach einzudecken

Unter einer Dacheindeckung wird die oberste Schicht verstanden, die auf dem Dach aufliegt. Sie sorgt dafür, dass Nässe und Feuchtigkeit gut abfließen können und dass kein Wasser in den Dachstuhl eindringen kann. Eine Dacheindeckung besteht heutzutage aus unterschiedlichen Materialien:

– Tonziegel
– Natursteine
– Betondachsteine
– Eindeckung aus Aluminium
– Eindeckung aus Holz
– Eindeckung aus Schilfrohr (Reet-Dach, besonders in Norddeutschland)

Dächer, die eine Abdeckung aus Blech haben, bestehen aus Materialien wie verzinktem Stahl, Kupfer, Aluminium, Zink oder einfacher Edelstahl. Bei den Formen kann man hingegen zwischen Wellblechdach, Blechdach mit Stehfalz und Trapezblechdach unterscheiden.

Häufige Dachformen bei Einfamilienhäusern

Bei Einfamilienhäusern gibt es immer wieder Dächer, die von Bauherren gerne beim Aufbau des Daches genommen werden. Wenn man sich für eine Dachform entscheidet, gibt es unterschiedliche Kriterien, die entscheidend bei der Wahl der richtigen Dachform sind. Beirücksichten sollte man unter anderem:

– der eigene persönliche Geschmack
– die lokalen und regionalen Bauvorschriften vor Ort
– die Dachformen der Häuser in der Nachbarschaft
– die Geometrie und Statik des Gebäudes
– die Ökonomie einer Dachform
– die geplante Nutzung des Dachstuhls

Dachtypen können dank Form und Aufbau unterschiedlich sein. Zu den wichtigsten Grundformen von Hausdächern gehören:

Satteldach
Das Satteldach zählt in Deutschland zu den beliebtesten Dachformen und ist bundesweit weit verbreitet. Diese Dachform hat einen rechteckigen Grundriss und ist wie ein Sattel aufgebaut. Das Dach hat zwei Giebelseiten und zwei Traufseiten. Die Traufseiten können nach Wunsch mit einer Dachgaube versehen werden, so dass man im Dachstuhl mehr Platz hat. So kann das Dach auf günstige Weise vergrößert und ausgebaut werden.

Walmdach
Eine weitere Dachform ist das Walmdach. Auch dieses Dach hat eine rechteckige Grundform, jedoch anders als das Satteldach vier Traufseiten, die nach unten neigen. Der Vorteil von einem Walmdach ist, dass es durch die zusätzliche Neigung widerstandsfähiger gegen Wind und Schnee ist. Abzugrenzen ist das Walmdach von einem Pyramidendach. Während ein Pyramidendach oder auch Zeltdach genannt eine Spitze hat, besitzt das Walmdach einen Dachfirst.

Mansardendach
Der Vorteil von einem Mansardendach ist, dass der Dachstuhl zu einem Wohnraum ausgebaut werden kann. Auch eine Dachgeschosswohnung kann auf diese Weise errichtet werden. Dieser Dachtyp besitzt kaum Dachschrägen und hat oben einen leichten Knick.

Schleppdach
Ein Schleppdach ähnelt einen Satteldach, geht jedoch seitlich weit über die Hauswände drüber. Durch die zusätzliche Überdachung an den Seiten, kann man den Platz unter dem Dach als Unterstand nutzen. Dies ist besonders praktisch, wenn Holz oder andere Gegenstände darunter trocken lagern möchte.

Pultdach
Ein Pultdach ist ein klassische Flachdach mit leichter seitlicher Neigung. Die schräge Dachfläche vom Pultdach wird stets zur Wetterseite hin ausgerichtet. Dank der großen flachen Fläche eignet sich diese Dachform ideal zur Anbringung von Solarpaneelen. So kann das relativ flache Dach zusätzlich zur günstigen und umweltfreundlichen Energiegewinnung genutzt werden.