Welches Grundstück passt zu meinem Haus? Größe, Lage und Zuschnitt richtig einschätzen

Wer ein Haus bauen möchte, denkt meistens zuerst an den Grundriss, die Wohnfläche, die Zimmeranzahl oder den Baustil. Soll es ein Bungalow werden? Ein klassisches Einfamilienhaus mit zwei Vollgeschossen? Ein Haus mit Keller, Garage, Terrasse und großem Garten?

Dabei wird oft unterschätzt, dass nicht jedes Haus auf jedes Grundstück passt. Die Grundstücksgröße allein reicht als Entscheidungskriterium nicht aus. Viel wichtiger sind der Zuschnitt, die Breite, die Tiefe, die Lage, die Ausrichtung, die Zufahrt, das Baufenster und die Vorgaben aus dem Bebauungsplan.

Ein Grundstück kann auf dem Papier groß wirken und trotzdem schlecht nutzbar sein. Umgekehrt kann ein kleineres Grundstück sehr gut funktionieren, wenn es sinnvoll geschnitten ist und der gewünschte Haustyp darauf passt.

In diesem Ratgeber erfahren Sie, worauf Sie bei der Grundstücksauswahl achten sollten, wie Sie Größe, Lage und Zuschnitt richtig einschätzen und warum es sinnvoll ist, Ihr geplantes Haus frühzeitig am Grundstück zu testen.

Grundstücksmaße und Hausposition in Plan7Architekt Pro prüfen
Grundstücksmaße und Hausposition in Plan7Architekt Pro prüfen

Warum das Grundstück über Ihre Hausplanung entscheidet

Das Grundstück ist die Grundlage Ihrer gesamten Hausplanung. Es bestimmt nicht nur, wo Ihr Haus stehen kann, sondern auch, wie breit, tief und hoch es werden darf. Außerdem beeinflusst es, wie viel Platz für Garten, Terrasse, Garage, Stellplätze, Einfahrt und spätere Erweiterungen bleibt.

Viele Bauherren stellen erst nach dem Grundstückskauf fest, dass ihr Wunschhaus gar nicht oder nur mit großen Kompromissen auf das Grundstück passt. Häufige Probleme sind zu schmale Grundstücke, kleine Baufenster, ungünstige Zufahrten, schwierige Hanglagen oder baurechtliche Einschränkungen.

Deshalb sollten Sie sich vor dem Kauf eines Grundstücks immer fragen:

  • Passt mein gewünschter Haustyp überhaupt auf dieses Grundstück?
  • Ist das Grundstück breit genug für meinen Grundriss?
  • Bleibt genug Platz für Garten, Terrasse, Garage und Stellplätze?
  • Wie ist das Grundstück zur Sonne ausgerichtet?
  • Gibt es Einschränkungen durch Bebauungsplan, Baugrenzen oder Abstandsflächen?
  • Sind Erschließung, Zufahrt und Bodenverhältnisse unproblematisch?
  • Kann ich das Haus später eventuell erweitern?

Je früher Sie diese Fragen prüfen, desto besser können Sie Fehlentscheidungen vermeiden.

Erst Grundstück kaufen oder erst Haus planen?

Viele Bauherren kaufen zuerst ein Grundstück und planen danach das Haus. Das ist zwar üblich, aber nicht immer ideal. Denn wenn das Grundstück später nicht zum gewünschten Haus passt, müssen Grundriss, Wohnfläche, Dachform oder Haustyp angepasst werden.

Besser ist es, schon vor dem Grundstückskauf eine grobe Hausidee zu entwickeln. Sie müssen noch keinen fertigen Bauantrag haben. Aber Sie sollten wissen, welche Wohnfläche Sie ungefähr benötigen, wie viele Etagen Sie möchten, ob ein Keller geplant ist, ob eine Garage gebraucht wird und wie wichtig Ihnen Garten, Terrasse oder ein barrierearmer Grundriss sind.

Genau hier kann Plan7Architekt Pro helfen. Mit der Software können Sie Ihr Haus selbst in 2D planen und parallel in 3D ansehen. Dadurch sehen Sie früh, welche Hausgröße realistisch ist, wie viel Platz der Grundriss benötigt und ob bestimmte Grundstücke zu Ihrer Planung passen.

Welche Grundstücksgröße brauche ich für mein Haus?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht, weil die benötigte Grundstücksgröße stark vom Haustyp abhängt. Ein Bungalow braucht bei gleicher Wohnfläche deutlich mehr Grundfläche als ein Haus mit zwei Etagen. Ein Haus mit Keller kann Nutzfläche schaffen, ohne mehr Grundstücksfläche zu verbrauchen. Eine Doppelgarage, breite Terrasse oder Einliegerwohnung benötigt dagegen zusätzlichen Platz.

Als grobe Orientierung gilt:

  • Für ein kleines Einfamilienhaus kann ein Grundstück ab etwa 350 bis 500 m² ausreichen.
  • Für ein klassisches freistehendes Einfamilienhaus sind 500 bis 800 m² oft komfortabler.
  • Für einen Bungalow wird meist mehr Grundstücksbreite und mehr bebaubare Fläche benötigt.
  • Sehr schmale Grundstücke eignen sich eher für kompakte, mehrgeschossige Häuser.
  • Große Grundstücke bieten mehr Freiheit, verursachen aber auch höhere Kosten für Kauf, Pflege, Außenanlagen und Erschließung.

Wichtig ist: Die Quadratmeterzahl allein sagt wenig aus. Ein 700-m²-Grundstück kann schlechter nutzbar sein als ein 500-m²-Grundstück, wenn es ungünstig geschnitten ist oder nur ein kleines Baufenster besitzt.

Bebaubare Fläche: Nicht das ganze Grundstück darf bebaut werden

Ein häufiger Fehler besteht darin, die gesamte Grundstücksfläche als nutzbare Baufläche zu betrachten. In Wirklichkeit dürfen Sie meist nur einen bestimmten Teil des Grundstücks bebauen.

Die tatsächlich bebaubare Fläche wird unter anderem beeinflusst durch:

  • Baugrenzen und Baufenster
  • Abstandsflächen zu Nachbargrundstücken
  • Grundflächenzahl
  • Geschossflächenzahl
  • Vorgaben zur Geschossigkeit
  • Dachform und Gebäudehöhe
  • Stellplatzvorgaben
  • Leitungsrechte oder Baulasten
  • Zufahrt und Erschließung
  • vorhandene Bäume, Hanglagen oder Geländesprünge

Deshalb sollten Sie nicht nur fragen: „Wie groß ist das Grundstück?“ Die bessere Frage lautet: „Wo genau darf mein Haus stehen und wie groß darf es dort wirklich sein?“

Wenn Sie den geplanten Grundriss in Plan7Architekt Pro zeichnen, können Sie verschiedene Hausgrößen und Positionen testen. So erkennen Sie schneller, ob das gewünschte Haus auf dem Grundstück sinnvoll platziert werden kann.

Grundstücksbreite richtig einschätzen

Die Breite eines Grundstücks ist für die Hausplanung oft wichtiger als die Gesamtfläche. Besonders bei freistehenden Einfamilienhäusern müssen seitliche Abstände eingehalten werden. Dadurch bleibt für das Haus selbst weniger Breite übrig, als das Grundstück auf den ersten Blick vermuten lässt.

Ein schmales Grundstück kann zum Beispiel problematisch sein, wenn Sie einen breiten Bungalow, eine Doppelgarage oder einen großzügigen Wohn-Ess-Bereich mit großer Fensterfront planen.

Besonders wichtig ist eine ausreichende Grundstücksbreite bei:

  • Bungalows
  • L-förmigen Grundrissen
  • Doppelgaragen
  • Häusern mit Einliegerwohnung
  • barrierearmen Grundrissen
  • breiten Wohnbereichen
  • modernen Häusern mit großen Glasflächen zur Gartenseite

Ein schmales Grundstück ist nicht automatisch ungeeignet. Es verlangt nur eine andere Planung. Oft funktionieren dort kompakte, zweigeschossige Häuser besser als breite eingeschossige Entwürfe.

Grundstückstiefe und Gartenfläche beachten

Neben der Breite spielt auch die Tiefe des Grundstücks eine große Rolle. Wenn das Haus zu weit nach hinten reicht oder das Baufenster ungünstig liegt, bleibt kaum nutzbarer Garten übrig.

Vor allem Terrasse, Garten, Spielbereich, Pool, Gartenhaus oder spätere Erweiterungen brauchen Platz. Auch der Abstand zu Nachbarhäusern kann für die spätere Wohnqualität entscheidend sein.

Prüfen Sie deshalb:

  • Wie tief ist das Grundstück?
  • Wo beginnt und endet das Baufenster?
  • Wie groß wird der Garten nach dem Hausbau wirklich sein?
  • Bleibt genug Platz für Terrasse und Außenbereiche?
  • Gibt es ausreichend Abstand zu Nachbarn?
  • Ist später noch eine Erweiterung möglich?

Gerade bei Neubauten wird die Außenfläche oft unterschätzt. Ein großer Grundriss wirkt zunächst attraktiv, kann aber dazu führen, dass der Garten später nur noch aus schmalen Restflächen besteht.

Der Grundstückszuschnitt: Rechteckig, schmal, verwinkelt oder Hanglage?

Der Zuschnitt des Grundstücks entscheidet darüber, welche Hausform sinnvoll ist. Ein rechteckiges Grundstück ist meist am einfachsten zu planen. Schwieriger wird es bei sehr schmalen, dreieckigen, trapezförmigen oder stark verwinkelten Grundstücken.

Rechteckiges Grundstück

Ein rechteckiges Grundstück bietet meist die besten Voraussetzungen. Haus, Garage, Einfahrt, Terrasse und Garten lassen sich klar anordnen. Auch spätere Änderungen oder Erweiterungen sind oft einfacher.

Schmales Grundstück

Bei einem schmalen Grundstück muss der Grundriss besonders effizient geplant werden. Flure, Treppen, Raumgrößen und Fensterpositionen sollten gut durchdacht sein. Ein zweigeschossiges Haus ist hier oft sinnvoller als ein breiter Bungalow.

Eckgrundstück

Ein Eckgrundstück kann mehr Licht und verschiedene Zugangsmöglichkeiten bieten. Gleichzeitig können aber zusätzliche Abstandsflächen, Sichtschutzfragen oder Vorgaben zur Straßenseite entstehen.

Hanggrundstück

Ein Grundstück in Hanglage kann architektonisch sehr interessant sein. Es ermöglicht besondere Grundrisse, Ausblicke, Split-Level-Lösungen oder Kellerräume mit Tageslicht. Gleichzeitig können Erdarbeiten, Stützmauern, Entwässerung und Fundament deutlich teurer werden.

Unregelmäßiges Grundstück

Unregelmäßige Grundstücke wirken manchmal günstig, sind aber oft schwieriger zu bebauen. Hier ist es besonders wichtig, den geplanten Hauskörper frühzeitig auf dem Grundstück zu testen.

Mit Plan7Architekt Pro können Sie verschiedene Grundrissvarianten ausprobieren und besser einschätzen, welche Hausform zu welchem Grundstückszuschnitt passt.

Lage des Grundstücks: Nicht nur die Adresse zählt

Die Lage eines Grundstücks entscheidet über die spätere Wohnqualität und den langfristigen Wert. Dabei geht es nicht nur um die Stadt, den Ortsteil oder die Entfernung zur Arbeit. Auch viele praktische Details sind wichtig.

Achten Sie auf:

  • Verkehrslärm
  • Nachbarbebauung
  • Himmelsrichtung
  • Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und Ärzte
  • öffentliche Verkehrsanbindung
  • zukünftige Baugebiete in der Nähe
  • Hochwasser- oder Überschwemmungsrisiken
  • Bodenbeschaffenheit
  • Strom-, Wasser-, Abwasser- und Internetanschluss
  • Geruchs- oder Lärmbelastung durch Gewerbe oder Landwirtschaft

Besichtigen Sie ein Grundstück am besten zu verschiedenen Tageszeiten. Ein Grundstück kann mittags ruhig wirken, aber morgens und abends stark befahren sein. Auch die Umgebung sollten Sie genau prüfen: Gibt es freie Nachbarflächen, auf denen später gebaut werden könnte? Stehen hohe Gebäude oder Bäume so, dass sie Ihr Grundstück stark verschatten?

Ausrichtung zur Sonne und Raumaufteilung

Die Ausrichtung des Grundstücks beeinflusst direkt die Raumplanung. Viele Bauherren wünschen sich einen hellen Wohnbereich, eine sonnige Terrasse und einen Garten mit angenehmer Abendsonne.

Ideal ist häufig eine Süd-, Südwest- oder Westausrichtung für Wohnbereich, Terrasse und Garten. Aber auch andere Grundstücke können gut funktionieren, wenn der Grundriss entsprechend geplant wird.

Wichtige Fragen sind:

  • Wo liegt die Gartenseite?
  • Wann bekommt die Terrasse Sonne?
  • Wo sollten Wohnzimmer, Küche und Essbereich liegen?
  • Wo sind Schlafzimmer und Arbeitszimmer sinnvoll?
  • Gibt es Verschattung durch Nachbarhäuser, Bäume oder Garagen?
  • Wo sind große Fensterflächen sinnvoll?
  • Wo braucht man Sichtschutz?

In Plan7Architekt Pro können Sie Ihr Haus in 3D betrachten und besser verstehen, wie Räume, Fenster, Terrasse und Garten zusammenwirken. Das macht die Planung deutlich anschaulicher als eine reine Skizze auf Papier.

Bebauungsplan prüfen: Was ist erlaubt?

Vor dem Kauf eines Grundstücks sollten Sie immer prüfen, welche baurechtlichen Vorgaben gelten. Der Bebauungsplan kann sehr genau festlegen, was auf dem Grundstück erlaubt ist.

Darin können unter anderem geregelt sein:

  • Art der Bebauung
  • Anzahl der Vollgeschosse
  • maximale Gebäudehöhe
  • Dachform
  • Dachneigung
  • Baugrenzen
  • Baufenster
  • Grundflächenzahl
  • Geschossflächenzahl
  • offene oder geschlossene Bauweise
  • Garagen- und Stellplatzflächen
  • Fassadengestaltung

Das kann Ihre Planung stark beeinflussen. Vielleicht wünschen Sie sich ein modernes Flachdachhaus, aber der Bebauungsplan erlaubt nur Satteldächer. Oder Sie planen einen großen Bungalow, aber die erlaubte Grundfläche reicht dafür nicht aus.

Deshalb sollte der Bebauungsplan möglichst früh geprüft werden. Je besser Sie die Vorgaben kennen, desto realistischer können Sie Ihr Haus planen.

Welcher Haustyp passt zu welchem Grundstück?

Nicht jeder Haustyp ist für jedes Grundstück geeignet.

Ein Bungalow braucht viel Grundfläche und passt daher besser auf breite Grundstücke mit ausreichend bebaubarer Fläche. Er ist besonders interessant für barrierearmes Wohnen, kann aber auf kleinen oder schmalen Grundstücken schwierig werden.

Ein zweigeschossiges Einfamilienhaus ist oft flexibler. Es benötigt weniger Grundfläche und schafft trotzdem viel Wohnraum. Dadurch bleibt mehr Platz für Garten, Terrasse und Stellplätze.

Ein Haus mit Keller kann sinnvoll sein, wenn zusätzliche Nutzfläche benötigt wird oder das Grundstück eher klein ist. Allerdings können Bodenverhältnisse, Grundwasser oder Hanglage die Kosten erhöhen.

Ein L-förmiges Haus kann sehr attraktiv sein, weil es Terrasse und Garten schön einrahmt. Dafür wird aber meist mehr Grundstücksbreite oder ein passendes Baufenster benötigt.

Ein Haus mit Einliegerwohnung braucht zusätzliche Fläche, separate Zugänge, gute Raumtrennung und oft weitere Stellplätze. Hier muss das Grundstück besonders gut zur Planung passen.

Mit Plan7Architekt Pro können Sie verschiedene Haustypen vergleichen und sehen, welche Variante für Ihr Grundstück am besten funktioniert.

Garage, Carport, Stellplätze und Zufahrt einplanen

Viele Bauherren planen zuerst das Haus und erst danach Garage, Carport und Stellplätze. Das kann zu Problemen führen, weil diese Flächen viel Platz benötigen.

Eine Einfahrt, Garage oder Doppelgarage kann den Grundriss und die Grundstücksnutzung stark beeinflussen. Besonders bei schmalen Grundstücken kann die Zufahrt viel wertvolle Fläche verbrauchen.

Planen Sie deshalb früh:

  • Wo liegt die Zufahrt?
  • Ist Platz für Garage oder Carport?
  • Werden ein oder zwei Stellplätze benötigt?
  • Gibt es genug Rangierfläche?
  • Ist ein direkter Zugang vom Auto zum Haus sinnvoll?
  • Bleibt neben Garage und Einfahrt noch genug Gartenfläche?
  • Müssen Mülltonnen, Fahrräder oder Gartengeräte untergebracht werden?

Wenn diese Punkte zu spät berücksichtigt werden, muss der Hausentwurf später häufig geändert werden.

Terrasse, Garage, Einfahrt und Garten direkt in Plan7Architekt Pro mitplanen
Terrasse, Garage, Einfahrt und Garten direkt in Plan7Architekt Pro mitplanen

Außenbereiche realistisch planen

Ein gutes Grundstück bietet nicht nur Platz für das Haus, sondern auch für das Leben rundherum. Terrasse, Garten, Wege, Sichtschutz, Spielbereich, Gartenhaus oder Pool sollten nicht erst nachträglich gedacht werden.

Überlegen Sie vor dem Grundstückskauf:

  • Wie groß soll der Garten wirklich sein?
  • Soll die Terrasse sonnig oder eher geschützt liegen?
  • Brauchen Sie Platz für Kinder, Haustiere oder Hobby?
  • Ist ein Pool oder Gartenhaus geplant?
  • Wo sollen Mülltonnen und Fahrräder stehen?
  • Wie pflegeintensiv darf der Garten sein?
  • Gibt es genug Privatsphäre?

Ein Grundstück kann groß genug für das Haus sein, aber zu wenig Qualität für den Außenbereich bieten. Deshalb sollte man immer Haus und Grundstück gemeinsam betrachten.

Zusatzkosten beim Grundstück nicht unterschätzen

Der Kaufpreis ist nur ein Teil der tatsächlichen Grundstückskosten. Je nach Lage und Zustand können erhebliche Zusatzkosten entstehen.

Mögliche Kostenpunkte sind:

  • Grunderwerbsteuer
  • Notar- und Grundbuchkosten
  • Maklerprovision
  • Vermessung
  • Bodengutachten
  • Erschließungskosten
  • Anschlusskosten
  • Abriss alter Gebäude
  • Baumfällungen
  • Erdarbeiten
  • Stützmauern bei Hanglage
  • Entwässerung
  • Außenanlagen
  • lange Zufahrten oder Wege

Ein günstiges Grundstück kann am Ende teuer werden, wenn es schwierig zu bebauen ist. Deshalb lohnt es sich, früh zu prüfen, welche baulichen Maßnahmen notwendig werden könnten.

Eine realistische Vorplanung mit Plan7Architekt Pro kann helfen, verschiedene Hauspositionen, Grundrissgrößen und Außenbereiche zu testen. Dadurch erkennen Sie schneller, ob ein Grundstück wirklich sinnvoll nutzbar ist oder ob später teure Kompromisse drohen.

Wie Plan7Architekt Pro bei der Grundstücksauswahl hilft

Plan7Architekt Pro ist eine professionelle Hausplanungssoftware, mit der Sie Ihr Haus selbst am PC planen können. Sie zeichnen den Grundriss in 2D und sehen das Haus parallel in 3D. Dadurch wird die Planung viel verständlicher als mit einer einfachen Skizze.

Bei der Grundstücksauswahl hilft Plan7Architekt Pro besonders, weil Sie verschiedene Varianten schnell ausprobieren können.

Sie können zum Beispiel:

  • Ihren Wunschgrundriss zeichnen
  • Hausmaße realistisch testen
  • verschiedene Raumaufteilungen vergleichen
  • Bungalow und zweigeschossiges Haus gegenüberstellen
  • Garage, Terrasse, Einfahrt und Garten mitplanen
  • Grundstücksmaße als Grundlage nutzen
  • mehrere Entwürfe speichern und vergleichen
  • das geplante Haus in 3D ansehen
  • Planungsfehler früher erkennen
  • besser vorbereitet mit Architekten, Bauunternehmen oder Behörden sprechen

Der Vorteil liegt darin, dass Sie nicht nur theoretisch über Quadratmeter sprechen. Sie sehen direkt, wie Ihr Haus wirken könnte und ob es zum Grundstück passt.

Plan7Architekt Pro ersetzt nicht die finale Prüfung durch Architekt, Statiker oder Bauamt. Die Software hilft Ihnen aber, Ihre Wünsche klarer zu formulieren, bessere Entscheidungen zu treffen und teure Fehlplanungen früh zu vermeiden.

Gerade vor dem Grundstückskauf kann das viel Geld sparen. Denn wenn Sie erst nach dem Kauf merken, dass Ihr Wunschhaus nicht passt, bleiben oft nur teure Anpassungen oder große Kompromisse.

3D-Ansicht des geplanten Hauses auf dem passenden Grundstück in Plan7Architekt Pro
3D-Ansicht des geplanten Hauses auf dem passenden Grundstück in Plan7Architekt Pro

Typische Fehler bei der Grundstücksauswahl

Viele Fehlentscheidungen entstehen, weil Grundstücke zu schnell bewertet werden. Häufig zählt nur der Kaufpreis, die Lage oder die reine Quadratmeterzahl. Entscheidend ist aber, ob das Grundstück wirklich zum geplanten Haus passt.

Typische Fehler sind:

  • nur auf die Grundstücksgröße zu achten
  • die bebaubare Fläche nicht zu prüfen
  • den Bebauungsplan zu spät anzusehen
  • Abstandsflächen zu unterschätzen
  • ein schmales Grundstück falsch einzuschätzen
  • Hanglage zu günstig zu bewerten
  • Garage und Stellplätze zu vergessen
  • die Sonneneinstrahlung nicht zu beachten
  • den Garten zu klein zu planen
  • spätere Erweiterungen nicht mitzudenken
  • keinen realistischen Grundriss auf dem Grundstück zu testen

Diese Fehler lassen sich vermeiden, wenn Sie früh planen und Grundstück, Haus, Außenbereiche und Bauvorgaben gemeinsam betrachten.

Checkliste: Passt das Grundstück zu meinem Haus?

Bevor Sie ein Grundstück kaufen, sollten Sie folgende Punkte prüfen:

  • Ist das Grundstück groß genug für mein gewünschtes Haus?
  • Ist es breit genug für den geplanten Grundriss?
  • Ist die Grundstückstiefe ausreichend?
  • Gibt es ein passendes Baufenster?
  • Wie viel Fläche darf tatsächlich bebaut werden?
  • Passt der Bebauungsplan zu meinem Haustyp?
  • Sind Dachform, Geschosszahl und Gebäudehöhe erlaubt?
  • Ist Platz für Garage, Carport und Stellplätze?
  • Bleibt genug Gartenfläche übrig?
  • Ist die Terrasse sinnvoll zur Sonne ausgerichtet?
  • Gibt es störende Nachbarbebauung?
  • Ist die Zufahrt praktisch nutzbar?
  • Ist das Grundstück erschlossen?
  • Gibt es Risiken durch Boden, Wasser oder Hanglage?
  • Sind Zusatzkosten realistisch kalkuliert?
  • Wurde der geplante Grundriss testweise auf dem Grundstück platziert?

Wenn Sie diese Fragen beantworten können, haben Sie eine deutlich bessere Grundlage für Ihre Entscheidung.

Fazit: Das passende Grundstück ist mehr als nur eine Fläche

Das beste Grundstück ist nicht automatisch das größte oder günstigste. Es ist das Grundstück, das zu Ihrem Haus, Ihrem Budget, Ihrem Alltag und Ihren langfristigen Plänen passt.

Wichtig sind nicht nur Quadratmeter und Kaufpreis, sondern vor allem Zuschnitt, Breite, Tiefe, Lage, Ausrichtung, Baufenster, Bebauungsplan, Zufahrt und Außenflächen.

Wer diese Punkte früh prüft, vermeidet teure Überraschungen und kann sein Haus deutlich besser planen. Mit Plan7Architekt Pro können Sie Ihre Hausidee visualisieren, verschiedene Varianten testen und besser einschätzen, ob ein Grundstück wirklich zu Ihrem geplanten Haus passt.

So treffen Sie eine sicherere Entscheidung, sparen Zeit in der Planung und reduzieren das Risiko, später teure Kompromisse eingehen zu müssen.

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Dach- und Stockwerkplanung Visualisieren Sie verschiedene Stockwerke und Dachformen in Ihrer Hausplanung
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Material- und Texturauswahl Gestalten Sie Böden, Wände und 3D-Objekte individuell, um Ihre Planung realistisch darzustellen
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