Welches Dämmmaterial ist das richtige für mein Vorhaben? – Ratgeber

Welches Dämmmaterial ist das Richtige?

Da es mittlerweile eine enorme Auswahl im Baumarkt gibt bei Dammmaterial, fällt die Entscheidung oft sehr schwer und man weiß nicht, welches das geeignete Material ist und ob es passend ist. Deshalb muss man vorab sich Gedanken um die Anforderungen machen und sich einige Frage stellen:

  • Soll die Dämmung für mehr Wärme im Haus sorgen oder bei warmen Temperaturen das Haus kühl halten?
  • Welche Eigenschaften soll das Dämmmaterial haben? Ökologisch und besonders gesundheitsfördernd?
  • Wie viel Geld kann in die Dämmung investiert werden?
  • Ist die Dämmung für das Haus geeignet?

Sollte man nicht vom Fach sein oder noch nie mit der Materie zu tun gehabt haben, ist es wichtig sich vom Spezialisten beraten zu lassen. Hilfe kann man sich bei seinem Bauträger, Planer aus dem Baumarkt oder speziell geschulten Energieberater holen. Diese kennen sich bei der Vielfalt bestens aus und können die perfekte Dämmung für das Haus und ihren Herren finden.

Hohes Ansehen haben Schaumstoff und Mineralfasern

Üblicherweise werden heutzutage Hartschaumstoffplatten aus EPS verwendet. Kurz gesagt Styropor. Dieses Material wird aus Erdölbasis geschaffen und ist deshalb sehr leicht und langlebig. Durch die Beschaffenheit haben die Platten einen sehr hohen Dämmwert. Ein weiteres und schon sehr lange verwendetes Material ist Mineralwolle, dieses gibt es aus Glasfasern oder Stein. Häufige Verwendung findet die Mineralwolle bei der Dämmung des Daches, da diese dort sehr leicht angebracht werden kann.

Welche Dämmung kann von der Natur gewonnen werden?

Natürlich besteht auch die Möglichkeit reine Naturalien zu verwenden. Zu diesen zählen Flachs, Hanf, Holz oder sogar Schafwolle. Diese Material dienen hauptsächlich dazu die Wärme im Haus zu behalten und sorgen für einen besseren energetischen Fluss. Natürlich ist der Dämmwert im Haus gerinder als bei künstlichen Dämmstoffe, aber dennoch sind diese Material sehr wichtig für Menschen die Wert auf Nachhaltigkeit legen.

Doch einen Nachteil haben die natürlichen Dämmmaterial, denn bei Feuchtigkeit und vor allem Feuer kommen diese sehr schnell an ihre Grenzen.

Dämmung für schwierige Fälle

Gerade bei Kellern oder in Bereichen von Türen ist das Dämmen besonders schwer, da diese Bereiche immer mit Feuchtigkeit in Berührung kommen. Im schlimmsten Fall kommen sie mit Mikroorganismen und dem Druck des Erdreichs in Berührung. Hier ist nicht der hohe Dämmwert ausschlaggebend, sondern die Haltbarkeit und die Zirkulation. Bei solchen Ansprüchen wird ein Allrounder benötigt, dort empfehlen sich mineralische und synthetische Dämmstoffe wie Schaumglas (Foam Glass) und der Polystyrol-Hartschaumstoff (XPS).

Hohlräume mit Einblasdämmstoffen füllen

Gerade bei Altbauten kommt es häufig vor, dass Löcher oder Spalten im Gemäuer sind. Bei solchen Fällen ist es besonders wichtig, dass die Hohlräume gut gedämmt werden um den Wärmeschutz im Haus zu sichern. Hierfür eignen sich folgende Einblasdämmstoffe:

  • Polystyrol-Granulat
  • Steinwolle
  • SLS20
  • Zelluloseflocken oder Naturfasern.

Wie man sehen kann, gibt es für jedes Problem eine Lösung und es ist nichts aussichtslos – man muss nur das für sich passende Dämmmaterial finden.