Welche Gauben gibt es? – Hausbau Ratgeber

Genügend Luft und Licht für den Dachraum

Es gibt viele, die beim Hausbau feststellen, dass sie gern den Dachraum erweitern möchten. Sollten Sie auch Interesse daran haben, dann werden Sie diesen Artikel bestimmt mit großer Aufmerksamkeit lesen. Denn in unserem Artikel geht es um das Thema Gauben.

Früher wurden Gauben hauptsächlich zur Dachbelüftung genutzt. Dabei waren die früheren Gauben auch deutlich kleiner, da sie nicht als Wohnfläche genutzt wurden und nur zur Dachbelüftung dienten. Heutzutage werden auch gerne Gauben mit einer Austrittmöglichkeit auf eine Terrasse des Dachs gebaut. Manchmal werden Gauben auch als Fertigteil angeboten. Die Auswahl der Gaube sollte von verschiedenen Faktoren abhängig sein. Dazu zählen unter anderem die folgenden Punkte:
Dachform, Konstruktion, Bedarf und Dachdeckung.
Damit Sie etwas mehr darüber wissen haben wir für Sie eine kleine Übersicht erstellt, mit der Sie einsehen können, welche verschiedene Gauben es überhaupt gibt.

Die Schleppgaube

Das ist die älteste Form der Gaube! Sie wurde nur aufgrund der Luftzufuhr genutzt. Allerdings hat diese Gaubenart senkrechte Wangen, was sie anfällig macht. Des weiteren sind diese ungeschützt gegen die Witterung. Beachten Sie zudem folgenden Punkt:
Auf der Gaube wird die Dachneigung unterschritten. Aus diesem Grund sollte bei einer Ziegeldeckung eine zusätzliche Abdichtung des Daches erfolgen. Man sollte die Schleppgaube nur bei steilen Dächern verwenden. Für flache Dächer eignet sich diese Gaubenform überhaupt nicht. Zur Abdeckung kann man dann einige Materialien in Betracht ziehen.

Die Fledermausgaube

Diese Gaubenart ist eine Weiterentwicklung zur Schleppgaube. Bekannt ist die Fledermausgaube auch unter dem Namen Oculi und Ochsenauge. Des weiteren bietet diese Gauebart eine ausgezeichneten Witterungsschutz. Die Fledermausgaube wird in der Regel weniger belichtet, da sie häufig kleiner als andere Gauben ist. Des weiteren ist die Konstruktion der Fledermausgaube sehr aufwendig gestaltet. Im übrigen kommen Reet, Stroh und Biberschwanzziegel meistens als Deckungsmaterialien zum Einsatz.

Die Trapezgaube

Diese Gaube ähelt der Schleppgaube. Der Unterschied dabei ist die Tatsache, dass die Fläche an den Seiten nicht senkrecht sondern geneigt sind. Außerdem sind die Flächenseiten mit dem Material des Dachtes bedeckt. Bei der Schleppgaube wird dafür dagegen ein anderes Material verwendet. Die Trapezgaube hat einen großen Innenraum, was an der großen Breite dieser Gaube liegt.

Die Sattelgaube

Unter den Gaubenarten ist auch die Sattelgaube sehr beliebt. Manchmal wird sie auch als Giebelgaube, Dachhäuschen oder Walmdachgaube bezeichnet. Bei der Neigung dieses Gaubendaches kann man sich zum Beispiel am Hausdach orientieren. Im übrigen werden bei der Stattelgaube die Sattelflächen mit dem selben Material wie das übrige Dach bedeckt. Dagegen werden die Seitenflächen in der Regel mit einem anderen Material verdeckt. Sattelgauben werden manchmal auch in Dachterassen umgewandelt.

Die Tonnen- und die Rundgaube

Hinter beiden Begriffen steckt die selbe Gaube. Man meint damit eine Gaube, bei der die Dachfläche aus einem Bogen besteht. Und je falcher und weiter der Bogen geschlagen wird, desto breiter kann auch die Gaube sein. Tonnengauben bzw. Rundgauben werden immer mit Metallblech gedeckt.

Die Spitzgaube

Diese Gaubenart ist sozusagen eine Vereinfachung der Fledermausgaube. Diese Gaubenart findet zum Beispiel beim Fertigteilhausbau häufig Verwendung!