Kann Schimmel durch Dämmung der Wände entstehen?

Es heißt immer, dass die Wände atmen. Doch wie kann man sich das vorstellen? Bedeutet dies, dass die Luft von außen nach innen dringt und umgekehrt. Unabhängig von der Menge der Luft, muss es physikalisch so richtig sein. Durch die Forschung und viele Untersuchungen wurde aber festgestellt, dass der Anteil so gering ist, das man diesem kaum Beachtung schenken muss. Was die wenigstens beachten ist, dass alle Räume regelmäßig gelüftet werden, dies dient zur Zirkulation in den Räumen und die feuchte Luft wird nach außen abgeleitet.

Der Ausdruck, dass die Wände atmen ist somit nur mit der Zeit entstanden und nicht richtig. Da sehr hochwertige und gute Dämmmaterialien entwickelt wurden, können die Sorgen der Bauherren endlich aus dem Weg geräumt werden. Es besteht keine Gefahr mehr, dass die Wänd zu stark gedämmt wurden.

Durch die Feststellung, dass die Wand nicht atmet, ändert sich auch nicht das Raumklima – unabhängig von Kälte und Wärme. Durch die Dämmung passt sich die Wand genau an und bietet im Sommer sowie im Winter einen hohen Komfort. Gerade bei sehr alten Häusern, welche noch nicht saniert wurden, merkt man oft, dass die Zimmer sehr kühl sind, dies kann bei einer guten Dämmung nicht mehr passieren.

Die Wände haben allerdings noch weitere tolle Funktionen, dazu zählt die Feuchteregulierung, sie verhalten sich ähnlich wie ein Schwamm – sie nehmen die Luftfeuchtigkeit in sich auf und geben diese beim Lüften wieder ab. Die Feuchtigkeit dringt allerdings nicht soweit in die Wand ein, dass die Dämmung beschädigt oder feucht wird.