Welche Innentüren sind die besten? Tipps

Innentüren haben viele verschiedene Funktionen. Sie sind nicht nur ein Durchlass von einem Raum in den nächsten, sondern bieten außerdem einen Lärmschutz und verhindern unangenehme Zugluft. Aus diesem Grund sollten sie nicht nur Ihrem persönlichen Geschmack entsprechen, sondern sich mit Funktionalität auszeichnen.

Erste Überlegungen bei der Kaufentscheidung

Da es bei Innentüren unzählige Varianten gibt, sollten sich Haus- und Wohnungsbesitzer bei der Auswahl Zeit nehmen. Immerhin sollten die Türen dem Wohnraum individuelles Flair geben und zum Rest des Innendesigns passen. Ganz unterschiedliche Faktoren sind zu bedenken: Unter anderem spielt bei der Kaufentscheidung eine Rolle, wie oft eine Türe genutzt wird. Schlafzimmertüren werden zum Beispiel seltener geöffnet als jene zur Küche und zum Wohnzimmer. Für Nassräume sind Modelle mit einer entsprechenden Versiegelung zu empfehlen: Dann bleibt die Türe auch dann über Jahre formstabil, wenn Dampf und Wasserspritzer an die Innenseite gelangen. Außerdem kommt es bei der Kaufentscheidung darauf an, welches Budget zur Verfügung steht.

Innentüren mit verschiedener Oberflächengestaltung

Vor allem bei Innentüren, die stark beansprucht werden, bieten sich Modelle mit einer speziellen Beschichtung an. Die Folien werden auf die stabile Türe aufgezogen. Einer der Vorteile dabei sind die unzähligen Gestaltungsmöglichkeiten. Holzmaserungen stehen ebenso zur Auswahl wie schlichtes weißes Dekor oder bunte Farben. Einer der Nachteile ist, dass die Folie nicht kratzfest ist. Befinden sich Haustiere in der Wohnung, kann die Folie Schaden nehmen wenn Hund und Katze ihre Krallen einsetzen. Mit klassisch-elegantem Look überzeugen Türen mit einer lackierten Oberfläche. Dabei stehen ebenfalls verschiedene Farben zur Auswahl.

Ganz aktuell sind Innentüren mit einem weißen Lackanstrich. Sie lassen Räume optisch freundlich und größer wirken. CPL-Türen sind ebenfalls in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Die Abkürzung steht für “Continous Pressure Laminate”: dabei handelt es sich um Papier, dass in mehreren Schichten mit einem Melamin-Kunstharz verklebt wurde. Dieses Verfahren macht die Innentüre sehr belastbar: die sind nicht nur hitzebeständig und halten Stöße und Kratzer leichter aus als andere Oberflächen, sondern erweisen sich außerdem als pflegeleicht. Sie können diese Türen einfach mit einem feuchten Lappen abwischen. Mit einer Furnier-Türe holen Sie sich ein Stück Natur in Ihr Zuhause. Sie sind mit einer dünnen Schicht aus Echtholz versehen. Ebenso wie Massivholztüren sind sie wahre Unikate, weil die jeweiligen Maserungen nur einmal vorkommen und jeder Baum individuell ist. Die meisten Modelle sind mit einem durchsichtigen Lack versiegelt und daher pflegeleicht.

Glatte oder Rahmeninnentüre?

Wie der Name schon vermuten lässt, sind die Türblätter von Rahmen-Innentüren in einem Rahmen eingebaut. Dieser besteht in den meisten Fällen aus Holzwerkstoffen oder Vollholz. Die Modelle können entweder mit Holz- oder mit Glaselementen gefüllt sein. Sie sind ideal, wenn Ihre Wohnung oder Ihr Haus im Landhausstil eingerichtet ist. Bei glatten Innentüren hingegen ist kein Rahmen sichtbar, da sich dieser unterhalb der Oberfläche befindet. Ebenso unterschiedlich wie das Dekor, das Sie von außen sehen, ist das Innenleben. Besonders günstig sind Varianten mit einer Wabenkerneinlage. Sie besteht aus Pappe, die wie der Name schon sagt wagenförmig angeordnet ist. Diese Modelle sind relativ leicht und können daher problemlos eingesetzt werden.

Allerdings weisen sie schlechte Wärmedämmwerte auf: Heizungsluft geht schnell verloren. Auch der Schallschutz ist bei diesen Modellen weniger zufriedenstellend. Stärker belastbar sind Innentüre mit Röhrenspansteg, einer Füllung aus Presspanplatten mit Löchern. Sie sind etwas teurer, weisen jedoch besser Dämm- und Schallschutzeigenschaften auf. Es gibt außerdem Türen mit einer durchgehenden Röhrenspanplatte. Sie sind stabil und belastbar und verziehen sich nicht.

Vor- und Nachteile von Ansschlag- und Schiebetüren

Die klassische Variante ist die Anschlagtüre. Sie bietet einen guten Lärmschutz und das Gefühl der Privatsphäre. Manche Modelle lassen sich sogar mit einem Schlüssel zusperren. Anschlagtüren sind entweder nach außen oder in den Raum hinein zu öffnen. E einer der Nachteile ist, dass sie relativ viel Platz benötigen: Der Raum wo die Türe aufschwingt m muss freigelassen werden. Schiebetüren hingegen eignen sich besonders gut für kleine Wohnungen: Dahinter können sie nach Beliebten Möbel aufstellen. Moderne Schiebetüren bieten einen guten Wärme- und Schallschutz.