Was ist ein Bungalow? Vor- & Nachteile & Tipps

Was ist ein Bungalow

Woran denken Sie, wenn Sie das Wort „Bungalow“ hören? An Urlaub in einem kleinen Dorf irgendwo im Nirgendwo, oder eher an ein schickes, eingeschossiges Häuschen inmitten eines grünen Grundstücks? Tatsächlich versteht der Volksmund unter „Bungalow“ meist ein Ferienhäuschen, das auf eine gewisse Zeit gemietet werden kann.
Aber welche Vorteile bietet ein (Urlaubs-)Bungalow und welche Tipps gibt es, um die Nachteile auszugleichen? – Das erfahren Sie in diesem Artikel.

Warum sich ein Bungalow lohnt – die Vorteile

1. Feststehendes Gebäude

Fast alle Vorteile des Bungalows bauen darauf auf, dass sie normalerweise aus festem Mauerwerk sowie Fenstern und einer Eingangstür bestehen. Dadurch sind sie ganzjährig angenehm temperiert und trocken: Heizungen ermöglichen es, die Temperaturen in Frühjahr, Winter und Herbst angenehm zu gestalten, während Bungalows im Sommer relativ kühl bleiben.

2. Relativ barrierefrei

Handelt es sich um ein Ferienhäuschen nach Bauart eines Bungalows, erstreckt sich der Wohnraum auf einer Ebene ohne lästige Türschwellen oder Stufen. Also ideal für alle, die gern über unbekannte Unebenheiten stolpern oder im Rollstuhl sitzen.

3. Diebstahlsicher

Bei Bezug Ihres Urlaubsdomizils bekommen Sie einen Schlüssel ausgehändigt, mit dem sie die Tür abschließen können. Dadurch sind Ihre Wertsachen (insbesondere im Vergleich zum Zelt) relativ sicher, da ausschließlich Sie und möglicherweise die Vermieter Zugang haben.

4. Ausstattung

Im Normalfall bieten Bungalows eine stabile Grundausstattung. Dazu zählen insbesondere Töpfe und Geschirr in der Küche. Manche Vermieter bieten auch Handtücher und Bettwäsche an – manchmal im Preis enthalten, manchmal zum Ausleihen. Es lohnt sich also, nachzufragen und so eventuell Gepäck einzusparen.
Außerdem haben manche Bungalows kleine Bücherregale, einen Fernseher oder sogar einen Spieleschrank und sorgen so für abendliche Beschäftigung.

5. Betten für besseren Komfort

Wer kennt es nicht – nach einem Urlaub im Zelt auf der Iso-Matte schmerzt der Rücken. Bungalows bieten bequeme Betten, die – sofern die Vermieter Bettwäsche anbieten – häufig bei Ihrem Einzug fertig bezogen sind. Sie können nach einer anstrengenden Anfahrt also sofort in die Federn fallen und sich ausruhen!

6. Unabhängig

Beziehen Sie einen Bungalow, sind Sie für Ihre Verpflegung selbst verantwortlich. Das kann durchaus positive Aspekte haben: Sie sind unabhängig von Essens- bzw. Buffet-Zeiten und können selbstständig entscheiden, was sie essen möchten.

Was stört am Bungalow? – Die Nachteile

1. Jeder bleibt für sich

Gerade auf Zeltplätzen ist es nicht das Zelten selbst, sondern auch die Gemeinschaft mit den Zeltnachbarn, die den Urlaub häufig so unvergesslich machen. Dieser Umstand fällt bei Bungalows leider weg – selbst, wenn Sie sich für ein Bungalow-Dorf entschieden haben.
Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

2. Ausstattung

So positiv es sein kann, dass der Bungalow eine gewisse Ausstattung bietet, kann es doch dazu führen, dass Sie Dinge zuhause lassen, die Sie eigentlich gebraucht hätten.
Außerdem kann es – je nach Preislage und Geschmack der Vermieter – vorkommen, dass die Inneneinrichtung sehr zusammengewürfelt wirkt.

3. Eigenleistung

Manche Vermieter bitten darum, den Bungalow mindestens besenrein, besser gesaugt zu hinterlassen. Außerdem haben nicht alle Bungalows eine Spülmaschine, sodass Sie Ihr Geschirr von Hand spülen müssen. Nichts Neues, wenn Sie normalerweise Camper sind – gehen Sie überwiegend ins Hotel, könnte Ihnen dieser Umstand aufstoßen.

4. Hygiene

Klar, im Vergleich zu einem Zelt geht es in Bungalows sicher hygienischer zu – aber es kommt durchaus vor, dass Küchengeschirr durch die Vormieter nicht vollständig sauber hinterlassen wurden und die Vermieter diesen Mangel nicht entdeckt haben.
Wer gut damit leben kann, diese Reste selbst zu beseitigen, hat gute Karten, trotzdem einen schönen Urlaub zu verbringen!

5. Vergessen

Kein schlimmer Nachteil, aber doch erwähnenswert: Das Vergessen von Gepäckstücken. Da Sie in Bungalows vermutlich die vorhandenen Schränke für Ihr Gepäck nutzen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass etwas zurückbleibt, im Vergleich zum Zeltplatz relativ hoch.

Nachteile ausgleichen – 3 Tipps

1. Liste mit Gepäckstücken

Schreiben Sie zuhause eine Liste, was Sie alles einpacken wollen und dann tatsächlich eingepackt haben. So können Sie bei Ihrer Abreise abhaken.

2. Verreisen mit Familie oder Freunden

Um die fehlende Gesellschaft auszugleichen, bietet es sich an, mit Familie und Freunden zu verreisen. So schaffen Sie unvergessliche Momente, an die Sie sich noch lange zusammen mit Ihren Liebsten erinnern!

3. Stellen Sie Fragen!

Fragen Sie Ihre/n Vermieter/in, ob Bettwäsche und Handtücher vorhanden sind, ob der Bungalow tatsächlich barrierefrei ist oder ob benötigte Küchengeräte vorhanden sind. Schlicht: Sobald Sie nicht sicher sind, ob ein Urlaubs-Bungalow mit einem gewünschten Gegenstand ausgestattet ist, fragen Sie nach, um es im Zweifel selbst mitzunehmen.