Oberste Geschossdecke dämmen – welche Kosten?

Leider bietet sich nicht bei jedem Haus eine Dachdämmung an. Dennoch wollen die meisten Menschen einen Wärmeverlust verhindern und suchen daher nach einer passenden Alternative. Diese kann die sogenannte Dämmung der obersten Geschossdecke sein, also eine Dachbodendämmung. Dabei gibt es natürlich einige Dinge, die beachtet werden müssen und die meisten Menschen interessieren sich außerdem dafür, wie viel diese Sanierung überhaupt kostet? Selbstverständlich hängen die Kosten stets von der Größe des Geschosses ab und von der Dämmung selbst. Doch was gibt es dazu grundsätzlich zu sagen?

Die Dämmung des obersten Geschosses

Wärme steigt immer nach oben, weshalb es eine gute Idee ist, sein Dach zu dämmen. Die Wärme, die durch die Heizung erzeugt wird, bleibt dadurch auch länger im Haus und letztendlich spart man einiges an Heizkosten. Eine gute Dämmung kann sich auf Dauer daher in jedem Fall rentieren und Energiekosten senken.

Doch nicht immer ist es möglich, das Dach so zu dämmen, wie man es sich vorstellt. Oft ist die Angelegenheit einfach zu teuer, weshalb man in der Regel auch einfach die oberste Geschossdecke dämmen kann. Diese Variante ist sehr oft günstiger und ebenso wirksam.

Die sogenannte Dachbodendämmung ist dann zu empfehlen, wenn das Dachgeschoss nicht bewohnt wird und auch in naher Zukunft kein Bedarf darin besteht. Wenn der Raum beispielsweise nur als Platz zur Lagerung genutzt wird, kann man sich die aufwendige und kostenintensive Dämmung des Daches sparen. Wer sich jedoch sicher ist, dass er in absehbarer Zeit, den Dachboden ohnehin ausbauen möchte, der sollte lieber gleich in eine gute Dachdämmung investieren. Diese Tatsache sollte nur mal vorweg gesagt werden.

Die Kosten für die Dämmung der obersten Geschossdecke

Es liegt meist nicht viel Unterschied in den Kosten einer begehbaren und nicht begehbaren Geschossdecke. Für die Dämmung einer begehbaren Geschossdecke zahlt man meist 40 bis 50 Euro pro Quadratmeter. Für eine unbegehbare Geschossdecke sind es etwa 15 bis 20 Euro pro Quadratmeter.

Nun kommt es natürlich auf die Größe der Ebene an. Bei einer Größe von 100 Quadratmetern, zahlt man für die Dämmung der obersten Geschossdecke rund 1.500 bis 5.000 Euro. Oft gibt es in diesem Bereich übrigens auch Förderungen, die in Anspruch genommen werden können. Es lohnt sich daher, sich bereits im Vorfeld darüber zu informieren, denn dadurch kann einiges gespart werden.

Unterschiedliche Arten

Natürlich hat man heute die Wahl, seinen Dachboden auf unterschiedliche Arten zu dämmen. So kann der Dachboden beispielsweise mit Matten oder Platten gedämmt werden. Dafür gibt es unterschiedliche Matten und Platten. Für diese Methode sollte der Boden jedoch eben sein, was oft nicht der Fall ist.

Auch eine sogenannte Einblasdämmung ist eine Möglichkeit, um das oberste Geschoss zu dämmen. Diese Variante ist nicht nur schnell, sondern auch günstig und wird daher sehr oft genutzt. In diesem Fall wird der Dämmstoff in einen Hohlraum eingeblasen.

Wenn der entsprechende Hohlraum hierfür noch nicht vorhanden ist, kann dieser unter Umständen auch nachträglich eingebaut werden, zum Beispiel durch einen zweiten Boden. Der Hohlraum dazwischen wird dann mit dem besagten Dämmstoff einfach befüllt. Die Dämmung kann auch auf den Dachboden einfach aufgeblasen werden, wobei der Dachboden dann nicht mehr begehbar ist, weshalb sich diese Methode eher für Spitzböden eignet.

Generell kann gesagt werden, dass die Dämmung von einem begehbaren Dachboden teurer ist, da man hier zusätzliches Material benötigt. Wer sich die Nutzungsmöglichkeiten des Dachgeschosses jedoch offenhalten möchte, sollte sich lieber für diese Variante entscheiden.

Fazit:

Auch das oberste Geschoss kann gedämmt werden. Wer sich nicht für die Dämmung des Daches entscheiden will, kann daher auch diese Variante wählen. Die Kosten hierfür sind sehr unterschiedlich und hängen von der Art der Dämmung ab sowie der Größe des Geschosses. Darüber hinaus kommt es darauf an, ob man den Dachboden noch nutzen möchte und dieser daher noch begehbar ist oder eben nicht.