Betonbodenplatte – mit welchen Kosten muss man rechnen?

Beim Bau kann so einiges schiefgehen und immer wieder sparen Menschen an gewissen Dingen. Doch vor allem bei der Bodenplatte darf in keinem Fall gespart werden, denn sie bildet stets das Fundament des ganzen Baus. Auf der Bodenplatte steht schlussendlich das eigentliche Haus. Wer an Material, der Ausführung oder an einer professionellen Arbeit spart, der wird dies am Ende bitter bereuen. Eine Reparatur ist am Fundament nur dann möglich, wenn man Rückbaumaßnahmen vornimmt. Man braucht wohl nicht zu erklären, was das bedeutet bzw. bedeuten könnte. Besser ist es also, gleich alles dafür zu tun, dass die Betonbodenplatte professionell erbaut wird. Doch mit welchen Kosten muss man als Bauherr dabei rechnen?

Die Bodenplatte

Die Bodenplatte besteht aus Beton. Um genau zu sein, aus einer homogenen und durchgehenden Schicht von armiertem Beton. Zahlreiche unterschiedliche Werkstoffe sind in ihrem Inneren zu finden sowie an der Unterseite. Die Platte selbst ruht auf einem sogenannten Streifenfundament, welches man, nachdem sie gegossen wurde, nicht mehr erkennt. Besonders wichtig ist die Präzision ist bei ihr geboten. Das Versetzen des Fundamentes ist nachträglich schlicht unmöglich. Aus diesem Grund sollte es gleich beim ersten Mal klappen.

Wie sieht es mit den Kosten aus?

Handelt es sich nicht um einen schwierigen Bauplatz, kann man mit Kosten zwischen 70 und 100 Euro pro Quadratmeter rechnen. Dabei spricht man von der Bodenplatte an sich, denn natürlich müssen auch zusätzliche Leistungen bezahlt werden wie beispielsweise das Ausheben des Erdreichs, das Anlegen einer Sauberkeitsschicht sowie die Dämmungen, die man benötigt. Die Ausführung ist immer unterschiedlich, denn die Kosten können von Baustelle zu Baustelle stark variieren.

Einige wichtige Faktoren spielen dabei eine wesentliche Rolle wie die Art der Bodenplatte und die Bewehrung, die verwendete Schalung sowie der verwendete Beton, wie hoch die Kosten für die Aushebung des Erdreichs sind und die Art der Sauberkeitsschicht. Außerdem kommt es auch darauf an, ob es sogenannte Frostschürzen gibt.

Besondere Bodenplatten mit Thermo-Fundamenten sind natürlich teurer. Bei dieser Variante kann man mit bis zu 140 Euro pro Quadratmetern rechnen, manchmal sogar mehr. Es handelt sich dabei um spezielle Fundamente, durch welche man auf einen zusätzlichen Estrich verzichten kann. Darüber hinaus haben sie auch noch weitere Vorteile zu bieten.

Fazit:

Eine Betonbodenplatte hat ihren Preis, bildet sie doch das Fundament jedes neuen Baus. Wie teuer solch eine Bodenplatte ist, hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Auch auf die Baustelle selbst kommt es dabei an. Wer sich für eine Betonbodenplatte entscheidet, sollte in jedem Fall nicht an der falschen Stelle sparen, denn das Fundament zu verschieben ist im Nachhinein logischerweise nicht mehr möglich.