Altes Haus kaufen & renovieren – Vor- & Nachteile & Tipps

Altes Haus kaufen & renovieren

Altes Haus kaufen und renovieren

Neubau oder Bestandsobjekt? Die Qual der Wahl, wenn man sich nach den eigenen vier Wänden umsieht. Während man einen Neubau maßgeblich mit beeinflussen kann, entscheidet man sich bei einem alten Haus für ein schnell verfügbares Objekt, das jedoch in den meisten Fällen eine umfangreiche Renovierung mit sich bringt. Doch ein altes Haus zu kaufen, bedeutet nicht nur Herausforderungen, sondern hat ebenso viele Vorteile, wenn man ein paar einfache Tipps beherzigt.

Die Nachteile von Bestandsobjekten

Je älter das Haus, umso mehr muss renoviert werden. Abhängig vom Baujahr, kann es also zu hohen Aufwendungen und Investitionen kommen. Renovierungen dauern und man ist von der Verfügbarkeit entsprechender Handwerker abhängig, wenn es um Elektro, Sanitäranlagen und Dach geht. Oftmals müssen auch Teppiche und alte Kacheln ausgewechselt werden. Diese Maßnahmen verzögern ein schnelles Einziehen ins neue Zuhause und kosten, je nach Aufwand mehrere Tausende Euro und können sich bis in den fünfstelligen Bereich ausdehnen, wenn auch noch eine Heizung benötigt wird. Das sollte gut überlegt sein und bereits bei der Besichtigung ein Gutachter oder Fachmann zurate gezogen werden, damit die Investitionen im Darlehen für den Hauskauf bereits berücksichtigt werden.

Die Vorteile eines alten Hauses

Viele alte Häuser liegen in begehrter und zentraler Lage und sind somit sehr gut an die Infrastruktur angebunden. Meist verfügen sie über deutlich mehr Platz, als Neubauten in dafür vorgesehenen Siedlungen. Das spricht für die Immobilie, denn ein großer Garten bietet Privatsphäre und erhöht die Lebensqualität im Eigenheim. Zudem sind viele Dinge im Haus bereits vorhanden und die Renovierung geht deutlich schneller, als ein Neubau. Hinzu kommt, dass es mit weniger Risiko verbunden ist und man einen Umbau ebenfalls nach dem eigenen Geschmack vollziehen kann. Dadurch verkürzt sich die Zeit bis zum Einzug und man kann sich schon vorher ein besseres Bild von der Umgebung und den potenziellen neuen Nachbarn verschaffen.

Tipps für eine gelungene Renovierung

Schon vor dem Notartermin und der Beantragung eines Darlehens, sollte man sich ein Gutachten erstellen lassen, was am Haus alles zu renovieren ist. Ein Kostenvoranschlag hilft bei der Planung und dient auch als Grundlage, einen kfw Zuschuss zu beantragen, um deutlich Kosten zu sparen. Dies gilt gerade dann, wenn es um Sanierungsmaßnahmen geht, die der Energieeffizienz zugute sein werden.
Zudem sollte man bedacht, die Reihenfolge der Maßnahmen kalkulieren, um böse Überraschungen zu vermeiden. Es empfiehlt sich mit dem Dach zu beginnen, um einen neuen Boden vor Schmutz zu schützen. Auch der Elektriker sollte vor dem Tapezieren und Anbringen von Fußleisten durchs Haus gehen und alle notwendigen Maßnahmen durchführen.
Damit dies gelingt ist ein gutes Zeitmanagement erforderlich und schon im Voraus sollte man sich mit den Handwerkern gut abstimmen und sich schriftliche Zusagen einholen.