Haus bauen – worauf achten beim Balkon?

Der Balkon ist ein Bauteil des Hauses, der in jedem Fall ins Auge sticht und bei der Entscheidung eine Wohnung zu nehmen eine wesentliche Rolle spielt. Der Balkon ist, genau wie die Hauswand, jeglicher Witterung ausgesetzt und sollte deshalb immer aus witterungsbeständigen Materialien sein. Ein Balkon ist immer thermisch von der Wand und der Decke getrennt und hat aus diesem Grund eine Aufhängung mit Isokorb.

Eine Mindesttiefe von 1,60 Meter ist für Balkone nötig, damit auch er mit kleinen Möbeln gemütlich ausgestattet werden kann. Der Balkon sollte in jedem Fall über einen geeigneten Abfluss, eine Regenrinne oder Bodenabläufe verfügen, damit sich keine Staunässe sammeln kann.
Für den Bodenbelag kann man entweder keramische Fliesen, Platten, Bodenklinkerplatten oder frostbeständigen Naturstein verwenden. Zusätzlich kann man auch noch witterungsbeständigen und verrottungsfesten Kunststoffbelag oder Teppichboden auf die Platten legen. Man sollte allerdings darauf achten, dass diese Beläge UV-stabil sind.

Da es sogenannte Fertigbalkone gibt können sanierungsbedürftige Balkone einfach ausgetauscht oder nachträglich Balkone angebaut werden. Dabei ist meistens das Balkongeländer passend zur Fassadengestaltung gewählt, um die Aussenansicht perfekt erscheinen zu lassen. Balkongeländer können aber auch aus Aluminium, Stahl u.ä. sein, sollten aber in jedem Fall witterungsbeständig bzw. rostfrei sein. Um dem Balkon ein eher älteres Aussehen zu verleihen, kann man das Geländer auch aus Holz herstellen, aber auch das sollte jeder Witterung standhalten.

Blumenkästenhalterungen kann man nachträglich anbringen oder gleich mit in die Aussenfassade integrieren. Wurde im Vorfeld kein Sicht- und Windschutz geplant, kann das später richtig kostspielig werden. Aber man kann es natürlich auch im Nachhinein anbringen. Balkone entpuppen sich immer öfter als Kleingärten und sie werden zu richtigen, kleinen Puppenstuben, damit man sich wohlfühlt und und immer etwas frische Luft und Natur hat.