Grundrisse beim Hausbau – worauf achten?

Ein Eigenheim nach den eigenen Bedürfnissen bauen ist eine Herausforderung. Doch dafür bedarf es eines Grundrisses, der bereits auf alle Bedürfnisse des Bauherren und seiner Familie eingeht. Ein persönlicher Rückzugsort, ein Hobbyraum auf dem Dachboden oder im Keller – alles kann berücksichtigt werden, wenn es nur rechtzeitig zur Sprache gebracht wird.

Aktuell sind offene Wohnräume im Trend. Wohnraum, Ess- und Küchenbereich gehen direkt ineinander über. Je nach Größe des Hauses liegen die einzelnen Räume im Obergeschoss. Denn auch dies ist Trend, dass auf relativ kleiner Grundfläche ein- oder gar zweistöckig gebaut wird, um alle notwendigen Räume unter zu bringen.

Kein Advance bitte

Während die großen Fertighausanbieter Advancehäuser anbieten, die nur geringe Änderungsmöglichkeiten aufweisen, kann mit Hilfe eines guten Architekten eine optimale Individuallösung gefunden werden. Dem Architekten ist es auch möglich, verschiedene Grundrisse vorzustellen, um so die optimale Wohnlösung für den Kunden zu finden.

Platz genug?

Bei der Planung stellt sich aber schnell die Frage, wie viel Platz man zum Wohnen benötigt. Um diese Frage zu beantworten, kann mn sich an Richtwerte halten. So wird für den Wohn- und Essbereich von 30 bis 40 qm ausgegangen. Der Küchenbereich wird mit 10 qm berechnet. Während das elterliche Schlafzimmer mit circa 18 qm berechnet wird, geht man für ein durchschnittliches Kinderzimmer von 15 – 20 qm aus. Das Bad darf um die 10 qm Raum beanspruchen. Räume mit ähnlicher Nutzung sollten auch die selbe Größe aufweisen. So ist es einfacher, sie später für neue Zwecke zu nutzen.