Carport oder Garage: Was ist besser? Vor- & Nachteile

Carport versus Garage – wo ist Ihr Auto besser aufgehoben?

Für die dauerhafte Unterbringung Ihres Autos können Sie sich für eine Garage oder einen Carport entscheiden. Beide Arten haben Vor- und Nachteile. Sollten Sie sich nicht für ein entweder/oder entscheiden wollen, gäbe es noch eine überlegenswerte Alternative – die Kombination aus Carport und Garage. Die einzige Voraussetzung wäre in diesem Fall der entsprechende Platz und Ihr vorhandenes Budget. In allen Fällen schaffen Sie für Ihr Fahrzeug einen Stellplatz, der Ihr Auto vor Wettereinflüssen aber auch vor Diebstahl schützt

1. Wenn der Platz über eine Garage oder ein Carport entscheidet

Ob standardisiert oder individuelle geplant – der Platz auf Ihrem Grundstück für eine Garage oder einen Carport muss vorhanden sein. Diesen Platz müssen Sie bei den Vorplanungen auf jeden Fall einkalkulieren. Zu bedenken wäre auch, dass beide Unterstellmöglichkeiten ein Fundament benötigen. Dementsprechend muss auch der Boden für die Baumaßnahmen geeignet sein. Überlegen Sie außerdem, ob Sie eine frei stehende oder ans Haus angelehnte Unterstellmöglichkeit favorisieren. Ein offener Carport sollte stets an der dem Wetter abgewandten Seite des Hauses gebaut sein, um den so entstehenden zusätzlichen Schutz für Ihr Auto zu garantieren.

Die Sprache war bereits von einer Garage mit integriertem Carport. Entstehen beide mit dem Material Holz, wäre dies eine umweltgerechte und ökologische Alternative, die zudem relativ günstig sein kann. Das Kombi-Modell vereint nützliche Vorteile, ist vor allem sehr flexibel in seiner Nutzung.

Haus mit GarageDas Wetter entscheidet darüber, ob Sie Ihr Auto in der Garage oder unter dem Carport abstellen. Außerdem lassen sich mindestens zwei Fahrzeuge unterbringen, beispielsweise ein Oldtimer oder der Firmenwagen in der Garage, ein Alltagsauto unter dem Carportdach. Weitere Möglichkeiten sind denkbar. In der Garage lassen sich Werkzeuge oder Gartenmöbel unterbringen, ein Motorrad, Fahrräder oder ein Boot.

Von Standardpaketen weit entfernt sind Fertiggaragen. Der Preis unterscheidet sich von der Komplexität des Projekts sowie der Ausstattung. Sie haben zum Beispiel die Qual der Wahl zwischen Flach-, Stufen- und Spitzdächern, manuellen oder elektrischen Toröffnern sowie verschiedenen Fenstertypen, bis hin zu isolierten Ausführungen, die den Schutz Ihrer Garage vor Witterungseinflüssen weiter verstärken. Selbstverständlich kann Ihre Planung auch auf den Bau einer Doppelgarage inklusive Carportanbau hinauslaufen und dabei die Wandstärken sowie die Art der Dämmung berücksichtigen.

Stellen Sie unbedingt eine Bauanzeige oder einen Bauantrag

Der bundesdeutsche Gesetzgeber hat für den Bau einer Garage oder eines Carports die Gestellung einer Bauanzeige oder gar die einer Baugenehmigung vorgesehen. Bei der Genehmigung durch Ihre örtliche Baubehörde erzielen Carports einen nicht zu unterschätzenden Vorteil – sie werden in aller Regel schneller erteilt. Falls Sie sämtliche einzureichenden Unterlagen für das Bauantragsverfahren parat haben: formeller Antrag, die Baubeschreibung, eine Flurkarte inklusive einem Lageplan (Maßstab 1:500), Bauzeichnung (inklusive Grundriss, Schnitt und Ansichten). Selbst für eine Bauanzeige sind ein zugelassener Bauingenieur oder ein Architekt behördlich gefordert. Alternativ können Ihnen auch etliche Hersteller von Carports oder Garagen mit den korrekten Unterlagen oder beim Gang durch die Behördeninstanzen behilflich sein.

Muss es hingegen für die Einreichung einer Baugenehmigung sein, lassen Sie die dazu gehörenden Zeichnungen am besten von einem Fachmann anfertigen, der die Vorschriften kennt. Dabei geht es unter anderem um die korrekten Abstände zum Nachbargrundstück. Andere Vorgaben sind in der Landesbauordnung Ihres Bundeslandes beschrieben. Ein zusätzlicher Hinweis: Sprechen Sie vor dem Aufbau auch mit Ihren Nachbarn. Sie unterstützen Ihr Projekt unter Umständen mit schriftlich verfassten Einwilligungen.

2. Das liebe Geld

Eine Budgetplanung ist für jedes Bauvorhaben von Bedeutung. Meist stellt sich der Aufbau eines Carports als die günstigere Variation heraus. Die Aufstellung einer Garage kann durchaus das Fünffache ausmachen, wenn sie diese individuell planen. Alternativ günstiger wäre eine Fertiggarage, für Extras müssen Sie jedoch tiefer in die Tasche greifen.
Handwerk hat bekanntlich einen goldenen Boden. Gemeint ist damit der Aufbau eines Carports in eigener Regie, sofern Sie über fachliches Grundwissen und entsprechende handwerkliche Kenntnisse verfügen. Mit der „Do ityourself“-Methode lassen sich weitere Kosteneinsparungen erzielen.

Außerdem halten Sie die Vorteile eines Carports in den eigenen Händen. Ein überdachter Carport hält Ihr Auto frei vor Regen, Schnee oder Hagel, schützt den fahrbaren Untersatz vor Rostbefall, sommerliche Temperaturen werden verringert und außerdem verkleinert sich der Platzbedarf durch das Fehlen von Wänden.

Pflasterungen der Garageneinfahrt müssen stabil und pflegeleicht sein

Auf Kies oder Schotter sollten Sie besser verzichten. Beide Materialien werden lediglich lose verlegt, ziehen Unkraut, Laub und Äste magisch an und hinterlassen an Ihren Auto unansehnliche Kratzer.

Einen hohen Aufwand generieren Asphaltpflasterungen. Hierzu kommen spezielle Maschinen zum Einsatz, für den Ablauf von Regenwasser müssen Entwässerungsrinnen eingebaut werden. Fachleute raten deshalb zu Pflastersteinen. Sie punkten mit großer Stabilität bei geringen Kosten, lassen sich in unterschiedlichen Mustern verlegen und sind relativ leicht zu reinigen.

3. Wie hoch schätzen Sie den Schutz Ihres Fahrzeugs in einer Garage?

Eine Garage ist ein fest umbauter Raum, der beispielsweise im Winter die Autofenster und –türen nicht einfrieren lässt. Dem gegenüber steht der Nachteil, dass die Feuchtigkeit in der Garage nur langsam entweicht, was sich negativ auf Korrosionen am Auto auswirken kann. Das Gegenteil ist im Sommer der Fall. Die Garage heizt sich auf und damit auch Ihr Auto.
Auf den Diebstahlschutz angesprochen, müsste eine Entscheidung pro Garage getroffen werden. Sie bietet zusätzlichen Schutz vor Beschädigungen von Mardern und vor Sturm und Hagel. Außerdem profitieren Sie bei der Unterbringung Ihres Fahrzeugs in einer Garage von einem Versicherungsbonus.

Alte Garagen

4: Zusatzvorteile von Carports leicht nutzen

Zahlreiche Outdooraktivitäten lassen sich in unter einen Carport legen. Der Kindergeburtstag etwa, eine Grillparty mit Freunden und Nachbarn. Der Carport bietet für jeden Event genügend Platz und gute Sichtverhältnisse.

Während Garagen in der Regel einen funktionalen, aber eher tristen Eindruck machen, haben Sie mit einem Carport viel besser bauliche Möglichkeiten. Etwa bei der Materialauswahl, entweder Aluminium oder Holz. Dies ermöglicht Ihnen auch die Anpassung an den gewählten Hausstil. Aber auch Garagen haben durchaus Zusatznutzen, zum Beispiel als Unterstellplatz für Fahrräder, als zusätzlichen Hobbyraum oder auch für die Lagerung von Winterrädern.

5. Moderne Computerplanung mit Erfolgsgarantie

Der folgende Ratschlag hat einen treffenden Namen: Plan7Architekt. Er steht für die realistisch wirkenden Planungen einer Wohnung oder eines Hauses und somit auch für private Bauherren, die Ihren Wunsch nach einer Garage oder einem Carport verwirklichen möchten. Jeder Raum lässt sich diesem Programm maßstabsgerecht nachzeichnen und einrichten. Aus einem beigefügten Katalog lassen sich dafür Einrichtungsgegenstände und Möbelstücke auswählen, in den Plan einfügen und wie gewünscht platzieren.

Und das alles in fotorealistischen 3D Visualisierungen. Die Ergebnisse beinhalten unter anderem Baustandards, Schnitte und Planzusammenstellungen und können sofort angesehen und in alternative Varianten verändert werden. Geeignet ist die Software für Neubauten, Anbauten, Umbauprojekte oder Sanierungsfälle.